Vitamin E

Vitamine im Allgemeinen sind – vereinfacht ausgedrückt – natürlich vorkommende, organische Stoffe, die der menschliche Körper zur Erhaltung seiner Funktionen benötigt und die er nicht selbst herstellen kann, sondern über die Nahrung aufnehmen muss.
Ein Beispiel hierfür ist das Vitamin E. Dies ist streng genommen ein Sammelbegriff für acht Substanzen, die über eine charakteristische Wirkung auf den menschlichen Körper verfügen. Ursprünglich wurde das Vitamin E von zwei amerikanischen Forschern im Jahr 1922 entdeckt.

Der menschliche Körper ist in der Lage, das aufgenommene Vitamin E zu speichern und dessen Wirkung nach und nach abzugeben. Es wird im menschlichen Fettgewebe und der Leber gespeichert. Daher sind Mangelerscheinungen des Vitamins im heutigen Europa sehr selten. Das Vitamin ist vor allem für seine Fähigkeit als Radikalenfänger bekannt. Somit kann das Risiko, an Krebs zu erkranken, durch die regelmäßige Zufuhr von Vitamin E nachweislich reduziert werden. Es dient darüber hinaus der Erneuerung der menschlichen Zellen und hemmt zudem Entzündungsprozesse im Körper, sodass es im Allgemeinen als immunstärkend zu beschreiben ist.

Vitamin E kommt in hohem Maße in Vollkornprodukten, Blattgemüse und pflanzlichen Ölen vor. Da das Vitamin bis zu einer Temperatur von etwa 140 Grad hitzestabil ist, kommt kein Verlust des Vitamins bei Erhitzen in kochendem Wasser vor, das eine Temperatur von 100 Grad in der Regel nicht überschreitet.

Anzeichen einer Mangelerscheinung an Vitamin E sind beispielsweise Leistungs-schwäche, Müdigkeit, leichter Reizbarkeit, innere Unruhe oder Konzentrationsstörungen.
Falls eines dieser Symptome regelmäßig auftritt sollte man sicherheitshalber seinen Hausarzt aufsuchen.