Vitamin B

Die B-Vitamine können unterteilt werden in Vitamin B1, B2, B3, B5, B6 und B12. Vitamin B1 trägt auch den Namen Thiamin und ist ein sehr wichtiger Bestandteil des menschlichen Zentralnervensystems. Es steuert die Reizübertragung und die Erregbarkeit der Nerven. Ein Mangel hat mehr oder weniger schwerwiegende Folgen und kann zum Beispiel zu Herz-Kreislauf-Problemen, Muskelschwäche und Krämpfen oder auch zu psychischen Problemen wie Depressionen oder Antriebslosigkeit führen. Vitamin B2, auch Ribofalvin genannt, ist zum Beispiel in Paprika, Erbsen, Brokkoli oder Volkorngetreide enthalten und hat eine große Bedeutung für den Stoffwechsel. Mangelerscheinungen können sich in Sehstörungen, Hautveränderungen oder auch in Blutarmut bzw. Nervenveränderungen äußern.

Vitamin B3 ist (Niacin) spielt eine wichtige Rolle im Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel. Ein Mangel führt u.a. zu Schlafstörungen, Depressionen oder Hautveränderungen. Vitamin B5 (Pantothensäure) ist beispielsweise in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten oder Fisch und Fleisch enthalten. Mangelerscheinungen sind hier eher selten, eine Überdosierung kann allerdings zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Jucken oder Allergien führen.

Vitamin B6 (Pyridoxin) ist nur sehr kurze Zeit im Körper speicherbar und muss zum Beispiel durch Vollkorngetreide, Reis oder Bananen zugeführt werden. Vitamin B12 kommt vor allem in tierischen Lebensmitteln vor. Diesem Vitamin kommt eine wichtige Rolle im Folsäure-Stoffwechsel zu. Vegetarier leiden, sofern sie dieses Vitamin nicht künstlich zuführen, besonders häufig unter Mangelerscheinungen, da sie ja auf tierische Lebensmittel verzichten.