Vitamin A
Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, welches in der Leber
gespeichert und über das Blut in die Zellen abgegeben wird. Das
Vitamin ist von entscheidender Bedeutung für das Wachstum und die
Vitalität des Körpergewebes. Daneben ist Vitamin A auch unerlässlich
für die Schleimhäute, die Sehkraft und die Fruchtbarkeit. Der
tägliche Vitamin A Bedarf des Menschen ist abhängig von Alter,
Geschlecht oder körperlicher Verfassung und liegt bei etwa 0,8
Milligramm.
Ursachen für einen Mangel an Vitamin A können Umweltgifte, Rauchen,
Alkohol, Stress oder starke Sonneneinstrahlung sein. Bei einem
gesunden Menschen wird sich die Unterversorgung zunächst nicht
körperlich bemerkbar machen. Nach etwa zwölf Monaten jedoch lässt
das Sehvermögen nach und der Organismus wird anfällig für
Erkältungen, besonders die Atmungsorgane sind betroffen. Weitere
Anzeichen für einen Mangel an Vitamin A sind Müdigkeit, Eisenmangel,
Wachstumsstörungen Entzündungen der Hornhaut oder Nachtblindheit.
In natürlicher Form kommt Vitamin A in Fischlebertran, Leber, Eigelb
oder Vollmilch vor. Das Vitamin kann jedoch auch vom Körper aus
Beta-Carotin selbst aufgebaut werden. Carotine sind in Karotten,
Kürbis, Brokkoli oder roter Paprika zu finden. Zu viel Licht und zu
starkes Erhitzen beeinträchtigen den Vitamingehalt.
Bestimmte Darmerkrankungen können einen Mangel an Vitamin A
hervorrufen und das Vitamin muss zusätzlich zugeführt werden. Auch
wer über die Nahrung zu wenig Fett aufnimmt, muss mit einem Mangel
an Vitamin A rechnen. Wird zuviel Vitamin A aufgenommen, können
Erbrechen, Haarausfall, Nasenbluten oder eine Unterfunktion der
Schilddrüse auftreten.